Willkommen in meiner Tierheilpraxis in Aschersleben
Verhaltenstherapie & Gesundheitsberatung für Haustiere - Verkauf von Frostfleisch

Des Hundes geliebte Gefahr im Frühjahr: Frisches Getreide auf den Feldern.

Das Wintergetreide wächst und Hunde lieben es nicht ohne Grund. Im frischen grünen Weizen stecken unzählige Nährstoffe,                                                                                          weswegen unsere Hunde dann regelrecht zu Pflanzenfressern                                                                                  mutieren.

Kaum dürfen sie ohne Leine frei laufen, machen sie sich über den frisch gewachsenen Weizen oder wahlweise über Gras her. Der Grund dafür ist, dass in dem frischen Grün ein sehr hoher Chlorophyllgehalt steckt, der reich an Antioxidantien ist. Dieser schützt gegen freie Radikale im Körper und somit die Zellen vor schädlichen Einflüssen.

Des Weiteren enthält das frisch gewachsene Weizengras viele Vitamine und Mineralstoffe - diese sind u. a.: Vitamin A, B Vitamine, vor allem Vitamin B1, Vitamin C, Vitamin D, Vitamin E, Vitamin K, Folsäure, Calcium, Eisen, Magnesium, Kalium, Phosphor, Zink, Kupfer, Mangan, Selen.

Auch ist Weizengras reich an Enzymen und enthält alle lebensnotwendigen Aminosäuren. Einige sind für den Hund essentiell. Das bedeutet, dass er sie zugeführt bekommen muss, weil er sie nicht bilden kann, sie aber lebensnotwendig für ihn sind.

Daher sind unsere Hunde ganz verrückt nach der frischen Köstlichkeit. Aber hier sei angemerkt, dass das Ganze auch Gefahren birgt:

Getreide wird besonders zu dieser Zeit gedüngt und mit Pestiziden gespritzt. Diese Gifte werden dann vom Hund aufgenommen und führen zu mehr oder minder schweren Vergiftungen. Bei einigen wiegen diese so schwer, dass sie mit Symptomen: Erbrechen, Durchfall, teilweise blutiger Durchfall, apathisch beim Tierarzt oder in der Tierklinik vorgestellt werden müssen. Leider denken die wenigsten Halter/innen dann an den Snack vom Feld, so dass den Tierärzten oft verborgen bleibt, was dem Tier fehlt!

In solchen Fällen ist es stets angeraten, auch seine/n Tierheilpraktiker/in zu konsultieren, damit eine adäquate Ausleitung der Gifte vorgenommen werden kann. Vor allem in der Akutphase müssen die Entgiftungsorgane unterstützt werden, damit sie die Ausleitung ordnungsgemäß vollziehen können und keinen Schaden erleiden. Dies gilt insbesondere für die empfindlichen Nieren, die bei massiven Vergiftungen schnell unwiederbringlich geschädigt werden können.