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Verhaltenstherapie & Gesundheitsberatung für Haustiere - Verkauf von Frostfleisch

Erstverschlimmerung in der Homöophatie

Bei der Verwendung von homöopathischen Mitteln kann es vorkommen, dass zu Beginn der Behandlung eine sogenannte Erstverschlimmerung auftritt. Doch was versteht man eigentlich unter einer Erstverschlimmerung und über welchen Zeitraum kann sie sich erstrecken?


Eine Erstverschlimmerung KANN auftreten wenn, ein homöopathisches Mittel gegeben wird. Das bedeutet, dass erst einmal die Beschwerden akuter werden können. Dies sollte nicht zu stärk sein und auch schnell wieder abklingen Auf den beiden Bildern sieht man den Urin meiner Katze Phine mit Erstverschlimmerung (mit verstärktem Blut im Urin) und 12 h danach klar und ohne Blut. 

Phine wurde mit homöopathischen Mittel behandelt, weil sie eine chronische Blasenentzündungen hatte. 

Doch warum kann das in der Behandlung mit homöopathischen Mitteln so sein? Der Grundsatz der Homöopathie ist „Similia similibus curentur“ = die Behandlung einer Erkrankung stets mit einem ähnlichen Mittel zu behandeln.

Hier ein Beispiel: Wenn die Haut mit Brennnesseln in Kontakt kommt, dann juckt sie. Sie schwillt an und rötet sich. An den betroffenen Hautstellen zeigen sich stecknadelgroße Bläschen. 

Dann würde man hier (oder bei anderen ähnlichen Krankheiten mit ähnliche Symptomen) mit der Ursubstanz der Brennnessel (Urtica urens) in hochverdünnter (potenzierter) Form behandeln. Die Krankheit wird also nicht unterdrückt, sondern. der ausgelöste Impuls sorgt dafür, dass dem Organismus eine Selbstheilung ermöglicht wird.

Kommt es bei der Verwendung eines homöopathischen Mittels zu einer Erstverschlimmerung, so ist dies ein positives Signal, wenn es nicht zu lange dauert. Dadurch wird die Wahl des richtigen Mittels bestätigt und ebenso, dass es für das erkrankte Tier passend ist.

Welche Intensität hat die Erstverschlimmerung?

Eine Erstverschlimmerung ist allerdings nur für einen kurzen Zeitraum akzeptabel. Erstverschlimmerungen, die länger als 2 - 3 Tage anhalten, zeigen, dass der Organismus mit der Arznei bzw. mit dem Heilungsprozess überfordert ist (obwohl sie die richtige ist) und die Selbstheilung blockiert ist. Hier muss über eine andere Potenz nachgedacht werden oder eine anderweitige Vorbereitung der eigentlichen Behandlung.

Immer mehr Menschen finden den Weg zur Homöopathie. Dem ist nichts entgegen zubringen, doch viele versuchen eigenmächtig mit Hilfe des Internets selbst zu behandeln - ohne Fachkenntnisse zu haben. Doch man möge bedenken, dass auch homöopathische Mittel Arzneien sind und in fachkundige Hände gehören. Hierfür studieren die Homöopathen/Heilpraktiker viele Jahre. 

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